Präsident der Philippinen will sein Land umbenennen

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Die Philippinen sollen einen neuen Namen bekommen. Das hat Präsident Rodrigo Duterte angekündigt – und stößt mit seinen Plänen auf Kritik bei der Bevölkerung.

Mit mehr als 7500 Inseln bilden die Philippinen den fünftgrößten Inselstaat der Welt. Ihren Namen erhielten die Philippinen im 16. Jahrhundert von ihren Entdeckern und Eroberern. Zu Ehren des spanischen Kronprinzen und späteren Königs Philipp II. tauften sie die Inseln auf den Namen „Las Islas Filipinas“.

Philippinen sollen künftig „Maharlika“ heißen

Nach Wünschen des philippinischen Präsidenten Rodrigo Duterte soll das mit der kolonialen Vergangenheit in Verbindung stehende Erbe nun abgelegt und der Name „Philippinen“ durch „Maharlika“ ersetzt werden, berichtet u. a. die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ (FAZ). Das Wort „Maharlika“, das der Sprache der Einheimischen entstamme und sich mit „Adel“ übersetzen ließe, bedeute auch Wissen und Reichtum.

Umbenennung stößt auf Kritik

Der Plan, die Philippinen umzubenennen, sei nicht neu. Duterte habe die Idee des verstorbenen Diktators Fernando Marcos wieder aufgegriffen, schreibt die „FAZ“ weiter. Allerdings stießen die Absichten von Präsident Duterte, die Philippinen umbenennen zu wollen, bei der Bevölkerung auf Kritik. Das Land habe Wichtigeres zu tun, merken viele Filipinos in sozialen Netzwerken wie „Twitter“ an.

Viele andere Länder der Welt haben ihre aus der Kolonialzeit stammenden Namen schon im vergangenen Jahrhundert abgelegt. Dazu zählen u. a. Namibia (ehemals Deutsch-Südwestafrika), Burkina Faso (ehemals Obervolta) und Sri Lanka (Ceylon).