Japans Exporte brechen ein

epa03361073 (FILE) An empty ship berth is seen at Tokyo port, Japan, on 10 May 2012. On 13 August 2012, the Japanese government announced that the country's economy grew at a slower-than-expected annualized pace of 1.4 percent, during the April-June quarter. The main cause of the slowdown was a reduction in exports and less domestic-demand for goods, according to Japanese news reports. EPA/EVERETT KENNEDY BROWN +++(c) dpa - Bildfunk+++

 
 
 

Japans Exportsektor leidet unter der langsamer wachsenden Wirtschaft Chinas. Im Januar sind die Ausfuhren im Vergleich zum Vorjahr stark gesunken.

Japans Exporte sind im Januar im Vergleich zum Vorjahr um 8,4 Prozent auf rund 5,6 Billionen Yen gesunken. Das teilte das japanische Finanzministerium am Mittwoch in Tokio mit. Die Ausfuhren nach China sind gar um etwas mehr als 17 Prozent gefallen. Es ist der zweite Rückgang der Exporte in Folge und zudem das höchste Minus seit Oktober 2016.

Besser als erwartet fielen die Importe aus. Sie gingen im Januar zwar um 0,6 Prozent auf sieben Billionen Yen zurück – nach einem Plus von 1,9 Prozent im Dezember. Damit weitete sich das Handelsbilanzdefizit deutlich aus. Es stieg von knapp 57 Milliarden Yen im Dezember auf 1,4 Billionen Yen.

2018 hatte Japan erstmals seit drei Jahren ein Handelsdefizit verzeichnet. Die Exporte des Landes sind weiterhin tragender Pfeiler für den wirtschaftlichen Aufschwung. Doch bekamen Japans Exporteure in den vergangenen Monaten angesichts der andauernden Handelsspannungen zwischen den USA und China einen Rückgang der Nachfrage zu spüren.