Bitcoin: Handelsvolumen in Thailand steigt um 250 Prozent


 
 
 

In Thailand wurde das «seefahrende» Haus eines reichen Paares beschlagnahmt. Seitdem schnellt das Handelsvolumen von Bitcoin in die Höhe.

Vor eineinhalb Wochen hat die thailändische Marine das illegale «seefahrende» Haus abgeschleppt. Dieses gehört Chad Elwartowski und Supranee Thepdet, einem in der Bitcoin-Industrie stark involviertem Paar.

Laut thailändischen Behörden sei das Haus 12 Seemeilen vom Ufer von Phuket entfernt gewesen.

Elwartowski behauptet jedoch, es seien 13 Seemeilen gewesen. Damit habe sich das Haus in internationalem Gewässer befunden.

Die Behörden haben dem Paar das Visum wegen «Verletzung der thailändischen Souveränität» offenbar entzogen. Damit droht ihnen im schlimmsten Fall die Hinrichtung.

Die Marine sagt, das Paar wolle «durch eine Gesetzeslücke eine dauerhafte Siedlung auf See jenseits der Souveränität der Nationen errichten». Die Aktion offenbare die Absicht, «die Gesetze Thailands zu missachten», wie «coincierge.de» berichtet. Zudem sei es ein Versuch, «die nationale Sicherheit Thailands zu untergraben».

Bitcoin floriert seither

Die Beschlagnahmung sorgte im asiatischen Land für viel Aufsehen. Und offenbar für einen wahren Rausch im Handel mit dem Bitcoin. Denn: In der letzten Woche haben 417 Bitcoins den Besitzer gewechselt, in den Wochen zuvor waren es 130.

Damit verzeichnet das Handelsvolumen der Kryptowährung einen Anstieg von 250 Prozent. Insgesamt ist es das höchste registrierte Volumen seit 2016.