Japan will höhere Fangquote für pazifischen Roten Thun

85 Prozent des gefangenen Roten Thun wird nach Japan importiert und zu Thunfisch verarbeitet

 
 
 

Japans Thunfisch-Hunger ungebrochen.

Japan plant bei einem internationalen Treffen in den USA, das im September stattfindet, eine Ausweitung der Fangquote für roten Thun im Pazifischen Ozean vorzuschlagen.

Regierungsmitarbeiter teilten am Freitag mit, dass sich die Bestände an Roten Thun wieder erholt haben, was früheren Fischereivorschriften zu verdanken ist.

Erhöhung der Fangquote für alle Staaten, die im mittleren und westlichen Teil des Pazifiks fischen

Die japanische Regierung wird den Vorschlag auf einer Sitzung des Bordausschusses der Kommission für die Fischerei im West- und Zentralpazifik unterbreiten.

Japan wird eine Fangquotenerhöhung für Mitglieder fordern, die im mittleren und westlichen Teil des Pazifiks Roten Thun fischen. Über Einzelheiten des Vorschlags wird entschieden, indem die Quoten für kleinen Thunfisch mit einem Gewicht von weniger als 30 kg und für größeren Fisch ausgeglichen werden.

Bestände erholen sich leicht

Japans jährliche Quote beträgt derzeit 4.007 Tonnen für kleinen Thunfisch, der hauptsächlich von Küstenfischern gefangen wird, und 4.882 Tonnen für größeren Fisch, der auf offener See gefangen wird.

Bei einem Treffen im März behielt eine internationale Organisation ihre Einschätzung von 2018 bei, wonach sich die Zahl der fruchtbaren erwachsenen Thunfische sich leicht erholt und die Fangquoten erhöht werden können.

Auf der letztjährigen Sitzung des Nordkomitees schlug Japan eine Quotenerweiterung von 15 Prozent sowohl für kleinen als auch für größeren Roten Thun vor, es wurde jedoch keine Einigung erzielt.

Quelle: JTT